Auf der einen Seite haben Hundertausende von Schweizerinnen und Schweizern viel Spass beim Pingpong im Garten, der Garage oder in der Badi. Auf der anderen Seite ist Tischtennis ein anspruchsvoller Sport, dessen Finale eine der am meisten geschauten Veranstaltung von Olympia ist.

SWISS TABLE TENNIS liegt irgendwo dazwischen: mit 270 Clubs, 5600 lizenzierten Wettkampfspielern und rund 14’000 Aktiven. Tischtennis ist vielfältig. Es werden sowohl Einzel und Doppel gespielt, sowie auch Teamwettkämpfe. Tischtennis fördert Bewegung, Reflexe, mentale Fähigkeiten und Strategie. Die Sportart verlangt physische und technische Fitness, und kann in jedem Alter ausgeübt werden.

Den Tischtennissport habe ich kurz vor dem 20. Lebensjahr entdeckt, als ich Fussball aufgeben musste, und ich habe ihn nicht verlassen. Seine Komplexität und seine verspielte Seite entsprechen ganz meinen Vorstellungen. Tischtennis ist Unterhaltung, aber auch fordert auch viel. Genau hier liegt der Motor meines Ehrgeizes. Als Leiter eines kantonalen Sportdienstes habe ich mich schon lange für den Sport eingesetzt, aber ohne dabei auf meine Sportart zu achten. Heute bin ich in einem Alter, wo man ein wenig mehr Erfahrung und vielleicht ein wenig mehr Zeit hat, um der Gemeinschaft etwas zurückzugeben. Deshalb habe ich beschlossen, mein Wissen SWISS TABLE TENNIS zur Verfügung zu stellen und zu versuchen, diesen Sport in der Schweiz weiterzuentwickeln.

 

Wer einmal Feuer gefangen hat, sollte betreut und motiviert werden
Das Hauptziel ist, Tischtennis als Sport und nicht nur als Spiel zu fördern. Das bedeutet, effektivere Kommunikationsmittel zu nutzen. Dazu gehören physische Werbemittel ebenso wie das Internet, die Förderung in sozialen Netzwerken oder die Entwicklung von Anwendungen für mobile Medien. Wer einmal Feuer für Tischtennis gefangen hat, sollte betreut und motiviert werden. So kann sie oder er Fortschritt machen und die Sport so lange wie möglich ausüben. Dazu muss SWISS TABLE TENNIS die Mittel haben, die Clubs in Bezug auf Gastlichkeit, Animation und Kommunikation zu unterstützen, um Trainern bei der Strukturierung und Entwicklung ihrer Ausbildung zu helfen, und um ein spezielles Trainingskonzept für Kinder zu entwickeln.

 

Ein nationales Ausbildungszentrum
Auf der anderen Seite stehen auch die Förderung des Leistungs- und des Elite-Sports. Konkurrenz und Fortschritt unserer besten Spielerinnen und Spieler sind die perfekte Ergänzung zur Entwicklung des beliebten Sports – sie unterstützen sich gegenseitig. Wir müssen in der Lage sein, unser eigenes nationales Ausbildungszentrum zu betreiben, um die Mitglieder unserer Nationalmannschaften besser zu unterstützen, zu trainieren und zu fördern.

 

Das Geld bleibt der springende Punkt
Heute weiss man, dass ein Tischtennisspieler seinen Höhepunkt zwischen 28 und 35 Jahren erreicht. Berufliche und finanzielle Opfer sind notwendig, um den Erfolg zu erleben. Das letztere der Preis dafür. Seit fünf Jahren können wir uns auf eine talentierte Generation verlassen, die unsere internationalen Ergebnisse drastisch vorangebracht hat. Es braucht die notwendigen Mittel, diesen Weg weiterzuverfolgen. Aus all diesen Gründen habe ich mich – neben meiner spannenden und anspruchsvollen Arbeit – dazu entschlossen, meine freie Zeit diesem Verband und dieser Sportart zur Verfügung zu stellen.

Andere kommen zu mir und bringen ihre Fähigkeiten und ihre Begeisterung mit ein. Aber das Geld bleibt der springende Punkt. Wir brauchen es – und wir brauchen Sie. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Nicolas Imhof
Präsident Schweizer Tischtennis

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