Bei Profis flitzt der Ball mit 180 km/h über die Platte. Bei Amateuren geht es gemächlicher zu und her. Gefordert – und gefördert – werden Körper und Geist trotzdem: Von der Reaktionsfähigkeit über die Konzentration bis zur Stärkung der Muskeln und des Herz-Kreislauf-Systems bietet Tischtennis ein umfassendes Fitnesstraining.

Der Erhalt und die Förderung der Gesundheit ist eine gesellschaftliche Herausforderung, bei welcher der Tischtennissport einen grossen Beitrag leisten kann.

Mit der Teilnahme am Gönnerprogramm SPiN helfen Sie mit, diese faszinierende Sportart weiter bekannt zu machen und erleichtern das Auffinden von engagierten Clubs und Vereinen.

 

Tischtennis hält in Form
Tischtennis kann als Leistungssport oder als Freizeitbeschäftigung betrieben werden – und das bis ins hohe Alter. Wer regelmässig spielt, verbessert seine koordinativen Fähigkeiten, erhöht die Beweglichkeit und hält sich in Form: Der Kalorienverbrauch bei Hobbyspielern (leicht Fortgeschritten) liegt bei rund 280 Kalorien pro Stunde.

 

Für alle geeignet
Es gibt praktisch keine Einschränkungen. Weder das Alter noch körperliche Herausforderungen hindern am Spass mit dem Pingpongball. Im Gegenteil: Tischtennis wirkt präventiv und erhält die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.

 

Positive Auswirkung bei Alzheimer
Tischtennis wird sogar in der Therapie von Alzheimer eingesetzt. Lesen Sie hierzu einen Beitrag von mytischtennis.de:

„Die Therapiemethode geht auf eine Studie aus dem Jahr 1997 zurück. Laut einem Artikel des Jewish Journals von 2011 fand man in Japan bei Patienten mit Hirnerkrankungen heraus, dass beim Tischtennisspielen fünf Bereiche im Gehirn gleichzeitig aktiviert würden und die Aufnahmefähigkeit gesteigert würde. Gleichzeitig würden Depressionen und Alzheimer-Symptome nachlassen. Bei insgesamt 3.000 Probanden untersuchte man das logische Denkvermögen, die Kommunikations- und Merkfähigkeit. Schon nach zweiminütigem Tischtennisspielen liess sich eine Funktionssteigerung im Arreal des Hirnlappens der Grossrinde feststellen. Auch Patienten mit anderen Beschwerden, die insgesamt zehn Monate an der Studie teilnahmen, wiesen Fortschritte auf. Die Anzahl an Rollstuhlfahrern schrumpfte von 42 auf 15. Die der Menschen, die sich ohne Gehhilfe fortbewegen konnte, stieg von 41 auf 62. Und die Zahl an Patienten mit akuten Depressionen ging sogar um die Hälfte zurück.

Grund genug, dass die Organisation “Sport and Art Educational Foundation”, kurz SAEF, Tischtennis in ihr Therapieprogramm aufnahm. Im Gilbert Table Tennis Center Los Angeles werden kostenfrei Kurse für Senioren, aber auch körperlich behinderte Kinder angeboten. Schaut man sich das Beispiel der im Artikel von 2011 erwähnten 91-jährigen Betty Stein an, dann kann durchaus von Erfolg gesprochen werden. Nach sieben Monaten Tischtennis-Therapie konnte sich Stein an mehr Ereignisse als vorher erinnern, aß mehr, hatte einen besseren Gleichgewichtssinn beim Gehen und war kommunikativer. Auch bei der 86-jährigen Fryda Dvorak zeigte sich Erstaunliches: Während die Frau sogar vergass, was sie zum Frühstück oder zu Mittag gegessen hatte, konnte sie sich noch daran erinnern, wie oft sie den Ball während einer Trainingseinheit getroffen hatte. Kein Wunder also, dass Tischtennis als “favourite brain sport” Erwähnung in der Show des amerikanischen Arztes Mehmet Oz fand.

Zum Artikel:  “Table Tennis used as Therapy for Alzheimer’s Disease”!

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